Zink

Zink – ein essentielles Spurenelement

Zink gehört zur Gruppe der essentiellen Spurenelemente, d.h. man muss es dem Körper in entsprechender Menge zuführen.

Bei Männern liegt die täglich empfohlene Zufuhr bei 10 mg, bei Frauen bei 7 mg und bei Kindern entsprechend weniger. Schwangere und Stillende haben im Allgemeinen einen höheren Bedarf.

Zink

Zinkmangel – Ursachen und Risikogruppen

Obwohl dieses Spurenelement in sehr vielen Nahrungsmitteln enthalten ist haben Ernährungsstudien gezeigt, dass die Menschen in Deutschland z.B. über die Nahrung nicht genügend Zink aufnehmen.

Die Ursachen für die abnehmende Zinkversorgung liegen vor allem am Konsum von industriell verarbeiteten und dadurch oft zinkarmen Nahrungsmitteln wie z. B. polierter Reis und fein gemahlenes Mehl.

Eine Ernährung mit Weißbrot, Fett und Cola fördert Zinkarmut.

Aber auch eine altersbedingte verminderte Zink-Aufnahme im Darm zählt mit zu den Ursachen eines Zinkmangels.

Weiters  können Erkrankungen des Darms, Funktionsstörungen von Leber oder Bauchspeicheldrüse, Verlust durch Durchfall und vieles mehr für einen Mangel verantwortlich sein.

Zu den Risikogruppen für einen Zinkmangel zählen daher neben Kindern und Jugendlichen noch Schwangere und Stillende, Vegetarier und Senioren.

Ebenso betroffen sein können Patienten nach Darmresektion, M. Crohn, Colitis ulcerosa, Alkoholiker und Leistungssportler.

 

Zink – Funktionen im Körper

Zusammen mit den Vitaminen A, C und E sowie Selen zählt es zu den Antioxidantien, ist also ein sogenannter Radikalfänger.

Es ist an einer Vielzahl von biochemischen Funktionen beteiligt und eine Unterversorgung beeinträchtigt Abläufe im Körper.

Beispiele von Zinkmangel und deren Folgen sind etwa:

Wachstumsstörungen, verzögerte Wundheilung, Haarausfall, Störungen der Geruchs- und Geschmacksempfindung. Weitere Störungen können in der Immunabwehr mit erhöhter Infektanfälligkeit auftreten, aber auch neurologische Störungen (Reizbarkeit, Depressionen).

 

Vorbeugung von Zinkmangel

Zur Vorbeugung und Behandlung eines Zinkmangels wird eine Supplementierung mit 10-25 mg Tag empfohlen.

Allerdings sollte man beachten, dass eine übermäßige Zufuhr auch zu gesundheitlichen Schäden führen kann.

Die Menge, bei der auch bei längerfristiger Einnahme keine Schäden zu erwarten sind wird für Zink mit 25 mg/Tag angegeben. Im allgemeinen sind daher im therapeutischen Dosierungsbereich keine Nebenwirkungen zu erwarten.

Aber wie immer kann es in Einzelfällen zu Überempfindlichkeitsreaktionen oder zu gastrointestinalen Beschwerden kommen.

Bei sehr hohen Dosen (> 200-400 mg Zink) tritt eine Vergiftung auf. Diese äußert sich in Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Kopfschmerzen usw.

 

Wechselwirkungen

Zink kann zu Wechselwirkungen mit einigen Arzneimitteln oder auch Nahrungsbestandteilen führen.

 

Bitte fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie nicht sicher sind, ob bei Ihnen unter Umständen Wechselwirkungen mit Zink zu erwarten sind.

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