Moringa – ein Superfood

Moringa oleifera

Moringa oleifera

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Moringa – ein  Superfood

Was ist Moringa

Moringa ist mir immer wieder begegnet, bisher habe ich mich aber nie näher damit auseinander gesetzt.

Es gibt verschiedene Arten des Moringagewächses.

Für uns ist vor allem die Moringa Oleifera, der Meerrettichbaum – ursprünglich im nordwestlichen Indien beheimatet – interessant. Sie dient uns sowohl als Nutz- als auch als Zierpflanze.

Der Moringabaum ist mittlerweile in Afrika, Südasien und Lateinamerika verbreitet und wächst ebenso in vielen tropischen und subtropischen Gebieten. Seine Pflanzenteile finden seit vielen Jahren einerseits als Teil der Ernährung und andererseits als Heilmittel Verwendung. Sie wirken nachweislich antioxidativ und auch entzündungshemmend.

So fand Moringa schließlich als gesundes Superfood auch in Europa zunehmende Beachtung.

Neben dem schnellen Wachstum und seiner hohen Resistenz gegen Trockenheit ist die Tatsache von Bedeutung, dass alle Teile des Baumes Verwendung finden.

Inhaltsstoffe von Moringa oleifera

Moringa oleifera besticht durch seinen hohen Gehalt an Vitaminen, Mineralstoffen und Proteinen als wunderbare Nährstoffquelle. Die für den Menschen essentiellen Aminosäuren , die in Blättern und Samen des Moringabaumes vorkommen, bieten einen schnell verfügbaren Energie- und Proteinschub, wodurch sie besonders bei Sportlern als Shake beliebt sind.

Seine Wirkung als Antioxidans beruht auf seiner Fähigkeit freie Radikale zu neutralisieren.

Der Moringabaum punktet auch mit seinem Anteil an mehrfach ungesättigten Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren.

Mineralstoffe

Moringa oleifera enthält je nach verwendetem Teil der Pflanze unterschiedliche Mengen an folgenden Mineralstoffen:

Kalzium, Eisen, Magnesium, Phosphor, Kalium, Natrium, Zink

Aminosäuren

Moringa Blätter enthalten folgende Aminosäuren:

Histidin, Isoleucin, Leucin, Lysin, Methionin und Cystein, Phenylalanin, Tyrosin, Threonin, Tryptophan und Valin

Antioxidantien

Zu den Antioxidantien zählen u.a. Vitamine, Spurenelemente oder sekundäre Pflanzenstoffe.

Die in Moringa oleifera vorkommenden Antioxidantien sind unter anderem Ascorbinsäure (als Vitamin C bekannt), Riboflavin (auch Vitamin B2 genannt) und Niacin (oder Vitamin B3).

Als weitere Vitamine sind zu nennen: Thiamin (Vitamin B1), Vitamin B6, Folsäure und Vitamin A

Verwendung

Die ursprüngliche Verwendung als Heilpflanze fand Moringa in der traditionellen indischen Heilkunde. der ayurvedischen Medizin. Seine Bestandteile wurden als Tee, Öle oder Säfte für verschiedenste Zwecke angewendet. Angeblich sollen die Teile des Moringabaumes vorbeugend für mehr als 300 Krankheiten gedient haben.

Seine antioxidative und entzündungshemmende Wirkung aus einzelnen Bestandteilen des Moringabaumes können als weitgehend nachgewiesen angesehen werden, obwohl noch ausreichende Belege darüber fehlen.

Man kann die Pflanze, da sie als ungiftig eingestuft wird, in üblichen Mengen unbedenklich als Nahrungsmittel verwenden.

Als Nahrungsergänzung ist Moringa unter anderem für Vegetarier oder Sportler wegen der raschen Verfügbarkeit der enthaltenen Nährstoffe eine gute Quelle zur Versorgung. Man sollte jedoch wie bei fast allen Nahrungsergänzungen auf die Dosierung achten.

Ganz wichtig zu erwähnen ist die Tatsache, dass man aus dem gemahlenen Samen der Moringa oleifera kontaminiertes Wasser trinkbar machen kann.

Gepaart mit seinen übrigen Vorteilen dient Moringa oleifera der Sicherung der Lebensmittelversorgung in Entwicklungs- und Schwellenländern.

Bei Moringapräparaten ist unbedingt auf die Qualität der Herstellung zu achten.

Grundsätzlich ist das gesamte Nährstoffprofil des Moringa oleifera als positiv zu bewerten. Bei sinnvollem Einsatz aus Bestandteilen der Pflanze kann man zweifelsohne einen nennenswerten Beitrag zur Behebung von Mangelernährung bzw. zur Förderung der Gesundheit erwarten.

Verwendungsformen

Moringapulver findet als Shake oder im Smoothie bzw. auch zum Kochen und Backen Verwendung.

Moringatee wird entweder aus getrockneten Blättern, als fertiger Tee und als Teemischung genossen.

Moringaöl weist ein gutes Fettsäureprofil auf und wird hauptsächlich als Speiseöl z.B. auf Salaten angewendet.

Moringakapseln bestechen durch die einfache Einnahme und die gute Dosierbarkeit.

Bevorzugte Anwendergruppen

Schwangere und Stillende weil es die Muttermilchbildung fördert

Kinder und Seniore, denn beide nehmen oft nicht genügend notwendige Nährstoffe zu sich, obwohl sie grundsätzlich einen etwas höheren Bedarf aufweisen.

Sportler haben grundsätzlich höheren Bedarf an bestimmten Mineralstoffen und Proteinen, einerseits wegen des Verlusts von Mineralstoffen durch Schwitzen und andererseits sind Proteine für den Muskelaufbau notwendig.

Veganer profitieren unter anderem durch eine ausreichende Proteinaufnahme.

Eine vertrauenswürdige Bezugsquelle finden Sie hier.

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