Ayurveda – die Lehre vom Leben

Ayurveda Stirnöl

Was versteht man unter Ayurveda?

Ayurveda ist die Lehre vom Leben, eine traditionelle indische Heilkunst.  Diese Lehre sieht Gesundheit als einen Zustand der vollkommenen Balance zwischen Körper, Geist und Seele an. Aber auch geistige und körperliche Fitness gehören dazu.

Somit umfasst Ayurveda im Wesentlichen eine gesunde Lebensweise, also Ernährung, Bewegung und gute Gedanken und mit Meditation erreicht man Entspannung, man findet seine Mitte.

Das ayurvedische Wissen war ursprünglich mündlich überliefert worden und wurde schließlich in Sanskrit niedergeschrieben. Im Sanskrit bedeutet Ayurveda soviel wie „Wissenschaft vom Leben“.

Die Wiege des Ayurveda liegt übrigens in Kerala, Indien.

Vata, Pitta und Kapha

Im Ayurveda unterscheidet man drei Doshas (wörtliche Bedeutung im Sanskrit Fehler,Gebrechen).

Sind diese drei Doshas im Gleichgewicht ist man gesund, sind sie im Ungleichgewicht spricht man hingegen von krank.

  1. Vata ist das Dosha der Bewegung, setzt sich aus den Elementen Äther und Luft zusammen.
  2. Pitta ist das Dosha des Stoffwechsels setzt sich aus den Elementen Feuer und Wasser zusammen.
  3. Kapha ist das Dosha der Körperstruktur, setzt sich aus den Elementen Wasser und Erde zusammen.

Um das Gleichgewicht der drei Doshas zu behalten spielen Ernährung, Meditation und Yoga, um es wieder zu erlangen verschiedene Arten von Behandlungen zusätzlich eine Rolle.

Dabei werden entgiftende und reinigende Verfahren angewendet. Vermutlich ist Ihnen Panchakarma ein Begriff. Wichtig in der Ernährung im Ayurveda sind Gewürze und Kräuter. Eine ausführlichere Erklärung finden Sie auf Wikipedia.

 

Ama und Agni

Diese beiden Begriffe spielen in der ayurvedischen Lehre eine wichtige Rolle.

Unter Ama versteht man die bei uns bekannten Schlacken, also Stoffwechselrückstände im Körper. Sind davon zu viele vorhanden ist man müde und schlapp.

Agni hingegen ist das Verdauungsfeuer. Wenn das gut funktioniert fühlen wir uns gut und fit. Deshalb wird besonderer Wert darauf gelegt, das Agni zu unterstützen. Und um das Verdauungsfeuer anregen zu können werden die schon oben erwähnten Gewürze (Deepana) verwendet. Diese sind teilweise auch bei uns bekannt, obwohl sie nicht so häufig eingesetzt werden. Das wären z.B.: Kurkuma, Koriander, Zimt, Ingwer, Kreuzkümmel, um nur einige zu erwähnen.

Eine gewisse Verbindung zur westlichen Anschauung ist hier, dass es bei uns heißt: der Tod sitzt im Darm, was ja zeigt, wie wichtig die Verdauung ist.

 

Mein persönlicher Tip

Sollten Sie einmal die Möglichkeit haben, in Kerala oder Sri Lanka eine Ayurvedakur zu machen, dann gönnen Sie sich diese! Ein Stirnguss, die Ganzköpermassagen, Nasenreinigung usw. sowie das meiner Meinung nach gute Essen sind einfach herrlich. Man beschäftigt sich wirklich einmal intensiv mit sich, seinem Körper und seinem Wohlbefinden. Sie fühlen sich danach wahrhaftig wie neugeboren!